|
Mit zunehmender Demenz verändern sich die Bedürfnisse der Betroffenen. Darauf bis zuletzt sensibel zu reagieren ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die nicht nur Fachkenntnisse sondern auch viel Verständnis und großes Einfühlungsvermögen erfordert. Eine wesentliche Voraussetzung dafür liegt in Einstellung und Haltung der Betreuer/-innen. Hervorragende Fachkenntnisse allein nützen wenig, solange es nicht gelingt die leisen Signale aufzufangen, mit denen der sterbende Mensch versucht unsere Hilfe zu erbitten. Um Demenzkranken ein würdiges, friedliches und behütetes Sterben zu ermöglichen reicht es daher nicht Standards und Vorschriften zu befolgen. Diese Bewohnerinnen brauchen fachlich kompetente und partnerschaftlich zusammenarbeitende Mitarbeiter/-innen aller Berufsgruppen, die bereit sind sich dem leidenden und sterbenden Du von innen heraus zuwenden.
Themenschwerpunkte Erkennen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Sterbenden mit beginnender – mäßig fortgeschrittener – weit fortgeschrittener Demenz? Was können demenzkranke Sterbende noch selbst bestimmen? Schmerzen erkennen und behandeln – eine interdisziplinäre Herausforderung Demenzkranke Menschen bis zuletzt begleiten
Die Referentin Dr. Dr. Marina Kojer Begründerin und Chefärztin (1989 – Ende 2003) der 1. Med. Abteilung für Palliativmedizinische Geriatrie am „Geriatriezentrum am Wienerwald“ (GZW) in Wien Honorarprofessorin, und Konsulentin der Abteilung für Palliative Care und Organisationsethik der IFF (Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung) der Universität Klagenfurt in Wien
Termin Veranstaltungsort Kosten Hier können Sie sich anmelden Weitere Informationen
|