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Marina Kojer, eine Pionierin der Palliativen Geriatrie hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Schmidl ein neues Buch zur Palliativen Geriatrie herausgegeben. Ein internationales Autorenteam betrachtet den Umgang mit den hochbetagten, demenzerkrankten und sterbenden Menschen aus verschiedenen Perspektiven.
Marina Kojer stellte das Buch am 4. Oktober 2011 im Rahmen einer Lesung bei KPG Bildung vor. Die Inhalte wurden hier am Folgetag im Rahmen eines Praxisworkshops "Unheilbar krank - Herausforderndes Verhalten hochbetagter Menschen mit Demenz" vertieft.
Aus dem Pressetext
Demenz ist unheilbar – die Diagnose besiegelt den weiteren Verlauf. Daher sind demenzkranke Hochbetagte, bereits lange bevor sie sterben, palliativbedürftig. Ob den Betroffenen dennoch durch heilsame Begegnung ein lebenswertes Leben möglich wird, liegt in den Händen ihrer Betreuerinnen und Betreuer. Die Autorinnen – Expertinnen mit langjähriger praktischer Erfahrung in der Betreuung demenzkranker Hochbetagter – greifen daher Schlüsselthemen wie Kommunikation, Schmerz, Ernährung und Ethik auf und definieren deren Bedeutung für die Befindlichkeit sehr alter Menschen mit Demenz neu. Im Mittelpunkt steht die Person mit ihren individuellen Bedürfnissen, Ängsten, körperlichen und seelischen Leiden. Auch die Angehörigen sowie die Mitglieder des betreuenden Teams werden in den Blick genommen. Ziel dieses Buches ist es, Palliative Geriatrie für diese spezielle Patientengruppe zu definieren sowie Voraussetzungen und Wege zur gelingenden praktischen Umsetzung in der stationären Langzeitbetreuung aufzuzeigen Interdisziplinäres Autorenteam mit langjähriger Erfahrung Neudefinition des Begriffs Palliativbetreuung für hochbetagte demente Menschen Hinweise zur praktischen Umsetzung in der stationären Langzeitbetreuung Einbeziehung der Angehörigen und des gesamten Betreuungsteams
StichwörterInhaltsverzeichnis- Einleitung: Unheilbar dement.- Geriatrische Symptomkontrolle: 1 Kommunikation: Verstehen und verstanden werden.- 2 Demenz und Schmerz.- 3 Ernährung.- 4 Die letzte Lebensphase.- 5 Sterben demenzkranke alte Menschen anders?.- Menschenbild und Haltung: 6 Yes we can!.- 7 Was macht die Pflege von demenzkranken alten Menschen so schwierig?.- 8 Der Einfluss des Personals auf Lebensqualität und Sterbekultur in Pflegeheimen.- 9 Intelligente Pflegeheime: Palliative Care und Organisationsentwicklung im Alten- und Pflegeheim.- 10 Menschenrechte.- 11 Die Bedürfnisse alter desorientierter Menschen.- 12 Gewalt in der Pflege.- Ethik: 13 Selbst und Selbstaktualisierung.- 14 Widersprüche im Pflegeheim balancieren.- 15 Die „kleine Ethik“ – Überlegungen einer Ärztin und einer Pflegeperson.- 16 Die „große Ethik“ – Entscheidungen am Lebensende.- Angehörige: 17 Psychosoziale Beratungsangebote für Angehörige von Demenzkranken.- 18 Angehörige von Pflegeheimpatientinnen als Adressatinnen von Palliative Care.- Nachwort.- Ausblick.- Literaturverzeichnis.- Glossar.- Sachverzeichnis.- Autorinnen- und Autorenverzeichnis.
Quelle: Springer Verlag
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