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Hospiz- und Palliativgesetz im Kontext Sterbehilfe

Anfang zur besseren Versorgung Sterbender in der Altenpflege

Der Deutsche Bundestag hat am 5. November 2015 das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. Das Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) vom UNIONHILFSWERK begrüßt das Gesetz, stellt dieses doch einen Schritt zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in der sog. Regelversorgung ( z.B. im Pflegeheim oder Krankenhaus) dar. Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Aus Sicht des KPG ist dieser aber noch nicht ausreichend.

Gerade zwei Versorgungsbereiche sind dringend auszubauen: Das Pflegeheim und das Krankenhaus. Denn der überwiegende Teil der Menschen stirbt hier. Das Gesetz setzt aber seine Schwerpunkte gerade in den Heimen und Krankenhäusern nur unzureichend. Nur mit einer kraftvollen und hospizlich Begleitung und palliativen Versorgung mit Palliativpflege und -medizin, erbracht von einem kompetente interdisziplinären Team wird dem Wunsch vieler Menschen nach Sterbehilfe eine gute und lebensbejahende Antworten geben. Dass die Hospizarbeit und Palliative Care geeignete Alternativen für ein selbstbestimmtes und würdevolles Lebensende bieten, beweisen die vielfältigen Aktivitäten der haupt- und ehrenamtlichen Tätigen im KPG und in der Hospiz- und Palliativbewegung.

Hier finden Sie eine Studie vom KPG zum Wirken der Hospizarbeit und Palliative Care im Kontext Sterbehilfe: www.palliative-geriatrie.de/fileadmin/downloads/Materialien/Die_Situation_von_Hospizarbeit_und_Palliative_Care_in_D._Fakten__Bewertungen__Verbesserungsbedarf_Mueller__Wistuba_2014.pdf

 

Anfang zur besseren Versorgung Sterbender in der Altenpflege

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