UNIONHILFSWERK Palliative-Geriatrie
 
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Who cares? Pflege als Herausforderung für Betroffene, Träger, Politik und Medien

3. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin am 4. Juli 2008 in der Konrad-Adenauer-Stiftung

 

Die (Alten)pflege, die Betreuung am Lebensende, sind in der bunten Medienwelt nur selten Thema. Wird berichtet, dann häufig über den Skandal oder im schönen Schein. Das Normale und Notwendige hingegen, das Selbstverständliche und Alltägliche, das Wegweisende kommt zu kurz. Werden wir dadurch nicht eher verwirrt als informiert und angeleitet?

 

Die (Alten)pflege wirksam in der Öffentlichkeit ins Gespräch zu bringen – nicht zuletzt der demographischen Entwicklung wegen – wird immer wichtiger. Die Tagung richtet den Blick auf das Verhältnis und Verständnis zwischen Betroffenen, Pflege, Politik und Medien. Welche Verantwortung haben alle gemeinsam für die Gestaltung einer würdevollen und selbstbestimmten Pflege – bis zuletzt?

 

Wenn man unmittelbar betroffenen ist

Wie geht es Betroffenen, den Gepflegten und den pflegenden Nahestehenden, wenn über ihren Alltag berichtet wird? Wie fühlt sich ein Angehöriger beim Nachdenken über eine Un-terbringung eines lieben Menschen in einer Pflegeeinrichtung? Hilft die mediale Berichter-stattung bei der Entscheidung oder verunsichert sie und macht ein schlechtes Gewissen? Welchen Beitrag sollen und können Medien leisten, damit Angehörige sich bei Entscheidun-gen rund um die Pflege informiert fühlen? Wie sollten Informationen aussehen?

 

Pflege braucht Verständnis und Gehör

Die Profession der Pflege ist die größte Berufsgruppe im Gesundheitsbereich. Ärzte sind die einzigen Akteure auf der Bühne des Gesundheitswesens. Warum werden Pflegende bei Ein-sparungsmaßnahmen als Kostenfaktor und nicht als Wirkfaktor bezeichnet, der die Entste-hung weiterer Kosten durch effektive Pflegemaßnahmen zu verhindern weiß? Wie geht es einer Altenpflegerin, wenn über ihre Arbeit meist im Kontext des Pflegeskandals berichtet wird? Haben Pflegende keine Lobby oder leisten sie keine oder ineffiziente Öffentlichkeitsar-beit? Welchen Beitrag sollen und können Medien leisten, damit die Pflege mehr Gehör be-kommt und wie könnte eine adäquate Berichterstattung gestaltet sein?

 

Politik braucht Medien – Medien braucht Politik

Der Pflegebereich als Politikfeld und die Medien sind aufeinander angewiesen: Politik braucht Öffentlichkeit und Medien brauchen exklusive und aktuelle Informationen. Wo liegen die Grenzen im Ringen um Information und Meinungsmacht und wie geht man mit den aktu-ellen Veränderungen in der Medienlandschaft um?

 

Dabei sein

Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit auf der Kooperationsveranstaltung des Bildungswerks Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Kompetenzzentrum Palliative Ge-riatrie der Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gemeinnützige GmbH.

 

Referenten und Gesprächspartner:

• Margit Baller und Luzie Klimas; aktive Rentnerinnen

• Marcus Hößler, Altenpfleger; Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gemeinnützige GmbH

• Dr. Angelika Zegelin; Universität Witten/Herdecke, Institut für Pflegewissenschaften

• Maria Eichhorn, MdB; CDU/CSU Bundestagsfraktion

• Ingo Bach, Journalist; Der Tagespiegel

• Harald Pignatelli, TV-Moderator rbb-Fernsehen / zibb und Heide Kurth, Journalistin ZDF

• Dirk Müller; Projekt Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie

 

 

Unseren Veranstaltungsflyer finden Sie hier: unseren Flyer zu dieser Veranstaltung (PDF-Datei), in dem Sie auch ein Anmeldeformular finden.

 

 

Termin: 4. Juli 2008 von 10:00 bis 15:00 Uhr

 

Ort: Forum der Konrad Adenauer Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin

 

Stadtplan: www.berlin.de/stadtplan/map.asp

 

Der Eintritt sowie ein Mittagsimbiss sind für Teilnehmende kostenlos. Über eine Spende am Ausgang für die Hospizarbeit des UNIONHILFSWERK freuen wir uns.

 

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an!

Anmeldungstelefon: 030 - 42265832

Onlineregistrierung: www.palliative-geriatrie.de/index.php

 

 

 

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