UNIONHILFSWERK Palliative-Geriatrie
 
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Grünes Licht fürs Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie

Mehrheit in BVV Reinickendorf spricht sich für das Bauvorhaben aus

Wenn das keine gute Nachricht ist! Mit großer Mehrheit sprachen sich die Mitglieder der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in ihrer Januarsitzung für das Bauvorhaben des UNIONHILFSWERK in Hermsdorf aus. Trotz anfänglicher Bedenken befürworteten die Bezirksverordneten das Projekt, hielten es – so der Tenor - für inhaltlich und konzeptionell begrüßenswert. Damit ist nun grünes Licht für das geplante Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) gegeben, das auf dem brachliegenden Bahndamm entlang der Glienicker- und Ulmenstraße entstehen soll.
Auf dem 600 Meter langen und 40 Meter breiten Gelände plant das UNIONHILFSWERK den Bau eines geriatrischen Zentrums. Kernstück der Anlage ist ein Hospiz mit 16 Plätzen. Neben den großen Einzelzimmern, zum Teil mit Gästebetten ausgestattet, wird es dort auch Besuchs- und Seminarräume geben. Insgesamt 132 Plätze sind im benachbarten Pflegewohnheim geplant. Einige der ebenerdig gelegenen Zimmer bekommen kleine Vorgärten. Außerdem soll es dort einen großen Veranstaltungssaal und ein Café geben.
Das Gebäudeensemble wird durch Angebote für Betreutes Wohnen mit drei Wohngruppen á sechs Plätze und separate Seniorenwohnungen ergänzt. Ein Arztzentrum mit medizinischen Dienstleistungen wird das Ensemble abrunden.
"Herz" des Ensembles soll die Einbindung des alten Güterbahnhofs werden, der zum Stadtteil- und Begegnungszentrum für die Menschen aus dem Kiez ausgebaut wird.
Kontroversen hatte es in der Vergangenheit um eine befürchtete „Verschattung“ der Häuser entlang der Ulmenstraße durch die Neubauten gegeben. "Wir haben die Einwände der Anwohner ernst genommen. Der Hauptkomplex, das Pflegewohnheim, wird nun so gebaut, dass es sich nicht mehr dreigeschossig über die ganze Front erstreckt, sondern das Erdgeschoss nahezu Straßeniveau hat. Darüber entstehen zwei Obergeschosse und rückwärtig versetzt ein drittes Teilgeschoss, das man von der Straße aus kaum sehen wird", erklärt Bernd Neumann, Geschäftsführer der Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gemeinnützige GmbH.
Rund 20 Millionen wird das gesamte Projekt kosten – 15 Millionen (inklusive des Grundstückspreises) investiert das Berliner UNIONHILFSWERK in das Vorhaben. Bernd Neumann: "Es gibt einen hohen Bedarf an qualitativer und differenzierter Versorgung für alte Menschen. Außerdem wollen wir mit unserem betreuten Wohnen, also einer Art Senioren-WG, weitere Angebote machen."
Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Bezirksamt Reinickendorf soll im Frühsommer der erste Spatenstich erfolgen, die Eröffnung des Kompetenzzentrums Palliative Geriatrie, in dem rund 100 neue Arbeitsplätze entstehen sollen, ist für Ende 2010 geplant. 

 

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