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Vorbereitungskurs in der ehrenamtlichen AltersHospizarbeit in Berlin-Reinickendorf

Vom 10.11.2017 bis 30.06.2018 findet der nächste Vorbereitungskurs für AltersHospizarbeit im Norden der Stadt!

Unser Hospizdienst Palliative Geriatrie vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie unterstützt alte sterbende Menschen sowie ihre nahestehenden in der letzten Lebensphase. Für diese wichtige Aufgabe suchen wir reglemäßig ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter.

Der nächste Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter findet vom 10.November 2017 bis 30. Juni 2018 in Berlin-Reinickendorf statt. Entsprechend werden Sie als ehrenamtliche Sterbebegleiterin oder Sterbebegleiter Menschen in den Regenionen Berlin-Reinickendorf, Berlin-Pankow und Berlin-Wedding begleiten.

Der Vorbereitungskurs findet monatlich an einem Freitagabend und ganztägig am Samstag sowie an vier Sonntage statt und wird von den Hospizdienstkoordinatorinnen Wiebe Scheer und Juliane Passauer geleitet und gestaltet. Der Veranstaltungsort ist Wilhelmsruher Damm 116 in 13439 Berlin. Weitere Informationen zu den Terminen finden Sie hier.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich bei uns - wir freuen uns auf Sie! Der Hospizdienst Palliative Geriatrie Nord erreichen Sie für weitere Informationen unter 030 / 6 44 97 60 66 und hospizdienst-nord@palliative-geriatrie.de

Ihr Hospizdienstteam

Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach §132g SGB V

Pilotprojekt mit Einführungsseminar im NPG Berlin

Im Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin arbeiten mit der Erweiterungsphase C ab April 2016 maximal 60 Berliner Pflegeheime unterschiedlicher Trägerschaften zusammen. Ziel ist es, den hospizlich-palliativen Ansatz in den beteiligten Heimen zu kultivieren und ein entsprechendes palliativ-geriatrisches Knowhow nachhaltig zu etablieren. Hierzu gehört auch die gesundheitliche Versorgungsplanung (gVP), die spätestens mit dem Hospiz- und Palliativgesetz verbindlich Pflegeeinrichtungen als Aufgabe zugeordnet wird.

Aufbauend auf den Erfahrungen der im NPG B organisierten Pflegeheime, diverser Netzwerktreffen im NPG B sowie einer vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) der Arbeitsgruppe „Hospizkultur und Palliativkompetenz in Pflegeheimen“ vom „Runden Tisch Hospiz- und Palliativversorgung im Land Berlin“ vorgelegten und am 23.11.15 hier diskutierten und empfohlenen Projektskizze, wird nun die gesundheitliche Versorgungsplanung von den am NPG B beteiligten NetzwerkpartnerInnen erprobt und langfristig etabliert. Dabei werden Erfahrungen und ggf. Konkretisierungen (z.B. vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband/ Fachgruppe Hospizkultur und Palliativmedizin in stationären Pflegeheimen) in die Durchführung einfließen.

Die im NPG B verorteten Heime nutzen für die Durchführung schon vorhandene und etablierte Kooperationen und Netzwerke wie z. B. ambulante Hospizdienste oder SAPV-Leistungserbringer und schaffen somit eine fundierte Basis zur qualifizierten Umsetzung der gVP.

Eine Arbeitsgruppe, an der sich verschiedene NetzwerkpartnerInnen im NPG Berlin, der Zentralen Anlaufstelle Hospiz (ZAH) und des Kompetenzzentrums Palliative Geriatrie (KPG) beteiligen, hat sich auf ein Umsetzungskonzept zur Erprobung der gesundheitlichen Versorgungsplanung verständigt.

Bisher oblagen Notfallplanung und gesundheitliche Versorgungsplanung der Initiative einzelner Heime. Ziel des im September 2015 gestarteten Pilotprojekt ist es, das Anliegen der gVP im Sinne gemeinsam getragener Verabredungen, im Sinne vergleichbar Standards, vielen Pflegeheimen zuzutragen und damit eine einheitliche und gesicherte Handhabung zu etablieren.

Die gVP soll keine neue Arbeitshilfe sein, sondern dient der bedürfnisorientierten Versorgung am Lebensende der/ des BewohnerIn, der Förderung des Austausches aller beteiligten AkteurInnen und der Bearbeitung von Schnittstellenproblematiken.

Ziel ist es, über ein Projekt zur Erprobung der gVP im NPG B herauszuarbeiten:

  • Wie lässt sich die gVP fachlich und verlässlich im jeweiligen Pflegeheim etablieren?
  • Wer ist daran verbindlich zu beteiligen?
  • Wie lange dauert eine gVP?
  • Welche personellen Ressourcen müssen vorgehalten werden?
  • Welche Verbesserungen entstehen für Bewohner in stationären Einrichtungen bzgl. der Versorgungsstruktur?

Schulung

Am 26. und 27. Mai 2016 wurden VertreterInnen ausgewählter Netzwerkpartner im Rahmen eines Einführungsseminars in der Einführung und Umsetzung von gesundheitlicher Versorgungsplanung vorbereitet. Diese werden diese nun exemplarisch in den beteiligten Pflegeheimen umsetzen und die Ergebnisse und Erfahrungen dokumentieren um die gVP weiterzuentwickeln.

In 2017 finden bei KPG Bildung zwei weitere jeweisls viertägige Schulungskurse für KoordinatorInnen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung in Pflegeheimen statt.

Evaluation

Derzeit findet eine Evaluation bereits stattgefundener Vorsorgeplanungen statt. In der Zeitschrift für Palliative Geriatrie (2. Jahrgang Nr. 2 - Oktober 2016) werden erste Ergebnisse veröffentlicht.

Weitere Infos/ Kontakt

Dirk Müller

Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin

c/o Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG)

UNIONHILFSWERK

Richard-Sorge-Straße 21 A, 10249 Berlin

Tel: 42265833

Mail: npg@palliative-geriatrie.de

 

Pilotprojekt mit Einführungsseminar im NPG Berlin

Unionhilfswerk
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Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie - KPG
Richard-Sorge-Straße 21 A
10249 Berlin

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030 4 22 65-835
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