UNIONHILFSWERK Palliative-Geriatrie
 
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Pflegerische Gesellschaften vom UNION-HILFSWERK zeichnen die "Charta für das Lebensende"

Wir setzen die Handlungsempfehlungen um.

Es gibt Beispiele einer gelungenen Einführung und Gestaltung von Hospizkultur und Palliativkompetenz (Palliativer Geriatrie) in Pflegeheimen und -diensten sowie Erfahrungsberichte und Know-how. Auch das UNIONHILFSWERK trägt bereits mit Angeboten und Projekten vom KPG rund um Palliative Geriatrie und AltersHospizarbeit, aber auch mit Bestrebungen in trägereigenen Pflegewohnheimen und Pflegediensten, dazu bei.

Von einer Flächendeckung kann in Deutschland aber nicht die Rede sein. Hier können die Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ eine Orientierung geben. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es hier zuallererst eine Übereinkunft über das zu Grunde liegende qualitative Verständnis einer hospizlich-palliativ ausgerichteten Altenpflege bedarf. Verantwortung liegt bei gesundheitspolitischen Akteuren und in der Politik und Verwaltung, bei der Gesellschaft insgesamt und selbstverständlich auch bei Trägern und Einrichtungen.

Hauptziel: Gut leben können und sterben dürfen.

In Deutschland fand ein Konsensprozess statt, um die Charta im Rahmen einer Nationalen Strategie mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Akteure in Pflege und Medizin sowie anderer Berufsfelder und Versorgungssettings – Leistungserbringer, Angehörige, Politiker, Kostenträger - aufzubereiten. Dieser Prozess wurde von maßgeblichen Verbänden, z.B. der Bundesärztekammer, getragen und die Handlungsempfehlungen mit vielen AkteurInnen der Praxis, aus Prüfinstitutionen und von Kostenträgern erarbeitet. Auch unser Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) war hieran beteiligt. Ziel ist eine bedarfsgerechte und für alle Betroffenen zugängliche Hospiz- und Palliativversorgung mit hoher Qualität, welche den Bedürfnissen der Betroffenen und Nahestehenden, aber auch der sie umsorgenden Mitarbeitenden, überall gerecht wird.

UNIONHILFSWERK setzt Handlungsempfehlungen um

Um alte und hochbetagte Menschen mit und ohne Demenz mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Nöten in den Mittelpunkt des Handelns stellen zu können, können wir schon heute vieles tun.

Zusätzlich braucht es auf politischer Ebene weitergehende Regelungen, die die personelle Ausstattung, die Arbeitsbedingungen, Bezahlung und das Image der Altenpflege in den Blick nehmen.

Es sind überall zeitnahe Strategien im Sinne von Bildung und Organisationsentwicklung voranzutreiben. Seit 1997 entwickelt sich beispielhaft über das UNIONHILFSWERK die Idee von Palliativer Geriatrie und AltersHospizarbeit. Bereits 1997 wurden über die Berliner Fach- und Spezialberatungsstelle „Zentrale Anlaufstelle Hospiz (ZAH)“ Projekte zur Übersetzung des hospizlich-palliativen Ansatzes in die Altenpflege angeregt und umgesetzt sowie ein Konzept zur Etablierung von Palliativer Geriatrie in Pflegeheimen entwickelt und erprobt. 2004 entstand zudem das KPG mit zahlreichen, vielseitigen Angeboten, Projekten, Forschungen sowie regionalen und überregionalen Netzwerken. Einschlägiges und langjähriges Engagement und die Expertise erfahren überregionale und nationale Relevanz, auch in politischen und gesetzgeberischen Entwicklungen.

Auch Pflegewohnheime und Pflegedienste des UNIONHILFSWERK stellen sich der Entwicklung von Palliativer Geriatrie. So wurden und werden über das KPG viele Mitarbeitende geschult und qualifiziert, einrichtungsinterne Projekte angestoßen, werden in Heimen „Palliativ-Lotsen“ und „gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ etabliert. Es ist naheliegend, dass auch die pflegerischen Gesellschaften, die Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gem. GmbH und die Ambulante Dienste gem. GmbH die „Charta für das Lebensende“ am 28.04.2017 im Rahmen des 3., vom KPG organisierten, Bürgertages zur AltersHospizarbeit unterzeichneten und die hierin formulierten Handlungsempfehlungen nachhaltig umsetzen werden.

Weitere Infos

 

 

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