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12. Fachtagung Palliative Geriatrie in Berlin am 06.10.2017

Das ist doch kein Leben! Warum Palliative Geriatrie nicht nur im Sterben hilft.

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Für ein gutes Leben und Sterben alter und hochbetagter Menschen zu sorgen, wird angesichts des demographischen Wandels immer wichtiger. Interprofessionelle und internationale Zusammenarbeit spielen dabei eine große Rolle. Gebraucht werden kompetente MitarbeiterInnen und Leitungen sowie akzeptable Rahmenbedingungen in der Altenhilfe. Die Hochbetagten brauchen Menschen und ein soziales Umfeld sowie auch Initiativen und Institutionen, die sich an ihren Bedürfnissen, an ihren Stärken und Schwächen ausrichten. Leider ist es allzu oft umgekehrt.

Was macht ein gutes Leben und Sterben alter Menschen aus? Wie kann dieses gute Leben und Sterben gestaltet werden? Was kann und muss für Nahestehende sowie für haupt- und ehrenamtlich Tätige getan werden? Welche Rolle spielen neue Gesetze und Regelungen? Welche Bedeutung hat die Qualitätsdiskussion und Netzwerkarbeit?

Zahlreiche namhafte nationale und internationale ReferentInnen aus der Praxis und Wissenschaft (siehe unten) erörterten auf unserer 12. Fachtagung im Tagungsforum und in fünf Themen-Sessions die vielfältigen Aspekte von Palliativer Geriatrie. Unsere Tagung richtete sich an ein breites deutschsprachiges Fachpublikum.

Erstmals feierten wir den Ball der AltersHospizarbeit vom KPG.

Kooperationspartner vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie war das Bildungsforum Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Fachpartner waren die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie (FGPG) und die IFF Wien.

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung

Tagungsdokumentation (ab 23.10.2017)

 

Forum

  • Wer oder was ist der Tod? 30 Gedanken. Dr. Christian Schulz-Quach (GB London)
  • Der Tod kommt durch die Hintertür. Warum wir ihn aus dem Alltag verdammen und weshalb er trotzdem integriert werden will. Dr. Hans-Jürgen Wilhelm (D Hamburg)
  • Selbst - Bestimmt im Alter! Vorsorge – Unterstützung im Team. Margit Hankewitz (D Berlin)
  • Welche Hilfe braucht es zum Leben und Sterben im Alter? Eine Standortbestimmung. Prof. Dr. Ralf J. Jox (CH Lausanne)
  • Wenn selbstbestimmtes Sterben normal wird. Sterben alter Menschen als Herausforderung für Betroffene, Nahestehende und Mitarbeitende. Dr. theol. Heinz Rüegger (CH Zollikerberg)

Themen-Session 1 I Palliativgeriatrische Pflege- und Betreuungspraxis gestalten.

  • Duftspuren des Lebens. Aromapflege und Biografiearbeit und deren Zusammenspiel in der palliativgeriatrischen Begleitung. Claudia Nuber (D Kempten) und Stefan Theierl (D Kempten)

Themen-Session 2 I Umsetzung von Palliativer Geriatrie konkret. Beispiel PGKD.

  • Vor dem „friedlichen Einschlafen“ liegt ein ganzes Leben. Arbeitsweise, Chancen und Risiken eines Palliativgeriatrischen Konsiliardienstes im Pflegeheim. Daniela Reinhardt-Kraft (D Berlin), Sandra Brandt (D Berlin), Stephan Mente (D Berlin), Dr. med. Moritz Peill-Meininghaus (D Berlin) und Patric Schilke (D Berlin)

Themen-Session 3 I Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase. Beispiele für die praktische Vorsorge.

  • Vereinbarung nach §132g Abs. 3. SGB V über die Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase. Grundlagen und Nutzen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und die Rolle der BeraterInnen. Dirk Müller (D Berlin)
  • Abschiedskultur. Grundlage für gelingende GVP. Carsten Pohle (D Berlin)
  • Supervision und Reflexion. Grundlage für gelingende GVP. Bärbel Sievers-Schaarschmidt (D Hamburg)
  • Beispiel Berlin: Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase der im Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin organisierten Pflegeheime. Erfahrungen und praktische Ausblicke. Amöna Landrichter (D Berlin)
  • Beispiel Augsburg: FÜR|SICH|VOR: SORGEN. Advance Care Planning-Projekt in Augsburg für eine vorausschauende (Vor-)Sorge- und Notfallplanung für die letzte Lebensphase. Dr. med. Dr. phil. Eckhard Eichner (D Augsburg)

Themen-Session 4 I Palliative Geriatrie ist nachhaltig. Reflexion, Bildung und Organisationsentwicklung im Pflegeheim.

  • Für ein gutes Sterben im Pflegeheim. Entwicklungen, Initiativen und gesetzliche Neuerungen für bessere Rahmenbedingungen. Dr. Birgit Weihrauch (D Düsseldorf)
  • Hohes Alter zwischen Sinnkrise und Sinnfindung. Vom Umgang mit der Sinnfrage in der Palliativen Geriatrie. Dr. theol. Heinz Rüegger (CH Zollikerberg)
  • E-Learning in der Altenpflege?! Chancen und Risiken eines „neuen“ Lernens in der widersprüchlichen Welt von Sorgekultur und Kommunikation, Standards und Leitlinien. Rosemarie Wirthmüller (D Berlin)
  • Palliative Geriatrie in der Einrichtung. Zesummen de perséinleche Wee begleeden – mat Härz, professionel, interdisziplinär. Maggy Zipfel (L Luxembourg)

Themen-Session 5 I Palliative Geriatrie berührt. Im Spannungsfeld von leben dürfen und sterben wollen.

  • Spannungsfeld Palliative Care und Euthanasie in Alters- und Pflegeheimen. Wie gehen Alters- und Pflegeheime mit der Problematik des Lebensendes um? Marie-France Liefgen (L Luxembourg)
  • Und was ist mit uns? Lebensqualität bei Angehörigen von Palliativpatienten gestalten. Doris Steinkamp (D Bremen)
  • Alter und Gesundheit. Immer dieselben Themen und Fragen zu den Rahmenbedingungen? Prof. Dr. med. Norbert Schmacke (D Bremen)

Abendprogramm - Ball

Das legendäre Ballhaus Berlin ist seit den 20ern das Berliner Tanzlokal mit Tradition. In der verlängerten Vergnügungsmeile Friedrichstraße feierten wir den 1. Ball der AltersHospizarbeit.

Hier spielten wir Tanzmusik, die allen Spaß macht, von Evergreens bis zu den aktuellen Hits – bis in die Nacht. Zwischendurch unterhielten die Sängerin und Entertainerin Luci van Org, die Tanz-Crew AnnimatriXX, die Chansonette Tina Chevall, die Schauspielerin Ursela Monn und die Pfisterin & Band.

Tagungsleitung

 

Stand: 20171018

 

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