UNIONHILFSWERK Palliative-Geriatrie
 
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Das Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin erweitert sich von 40 auf 60 Pflegeheime

Seit Mai 2011 arbeitet das vom Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) entwickelte und koordinierte Netzwerk Palliative Geriatrie (NPG B). Hierin haben sich derzeit 40 Berliner Pflegeheime mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Hospizkultur und Palliative Care-Kompetenz in ihren Pflegeheimen nachhaltig (weiter) zu etablieren. Damit sollen weitere Voraussetzungen für ein würdiges Leben und Sterben der HeimbewohnerInnen unter Beteiligung ihrer Nahestehenden geschaffen werden. Die Auseinandersetzung mit „Palliativer Geriatrie“, der Leiden lindernden Sorge für hochbetagte, häufig an Demenz erkrankte und sterbende Menschen, erfordert die Bereitschaft, mit Mut und Empathie eine bewusste Sorgekultur im Pflegeheim zu gestalten und somit die Haltung für ein besseres Miteinander in unserer Gesellschaft zu stärken. Im Grunde sprechen wir von einer Altenpflege, die allen – auch den Mitarbeitenden – gut tut.

Das KPG wird im Rahmen der Umsetzung des NPG B von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und dem UNIONHILFSWERK gefördert. Es erstattet dem Runden Tisch Hospiz- und Palliativversorgung im Land Berlin und dem Landespflegeausschuss regelmäßig Bericht. Gleichzeitig sind die Aktivitäten Bestandteil des 3. Hospiz- und Palliativkonzeptes im Land Berlin und der Leitlinien zur Seniorenpolitik sowie der politischen und strategischen Bemühungen des Landes im Kontext des Konzepts 80+.

Grundsätzliche Anliegen und Ziele

  • Hospizkultur und Palliative Care-Kompetenzen für alte Menschen (Palliative Geriatrie) im Pflegeheim nachhaltig (weiter) entwickeln
  • fachlicher Austausch und kollegiale Beratung
  • Erkenntnisse und Erfahrungen zugänglich machen
  • Anliegen der Palliativen Geriatrie in die Verbände, Träger sowie politischen und öffentlichen Bereiche transportieren

Erweiterungsphase (Phase C)

Sind auch Sie an einer Hospizkultur und Palliative Care-Kompetenz in Ihrem Pflegeheim interessiert? Schätzen auch Sie die positiven Effekte hospizlichen Denkens und Handelns? Haben Sie bereits praktische Erfahrungen gemacht, die Sie mit anderen Heimen teilen wollen? Lernen Sie gerne dazu? Das NPG B bietet gute Möglichkeiten, sich anregen zu lassen und auszutauschen.

Wir erweitern das NPG Berlin von 40 auf max. 60 Berliner Pflegeheime. Diese Heime arbeiten bis mind. Dezember 2017 zusammen. Interessenbekundungen sind aktuell noch möglich. Berliner Pflegeheime sind eingeladen, sich um eine aktive Mitarbeit im Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin zu bewerben. Bitte schicken Sie eine schriftliche Interessenbekundung (max. eine DIN A4-Seite) unter Berücksichtigung der Leitfragen

- Weshalb eignet sich gerade Ihre Einrichtung für die Teilnahme am NPG B?

- Welchen Beitrag kann Ihre Einrichtung für das NPG B leisten?

- Welchen Nutzen zieht Ihre Einrichtung aus der Teilnahme am NPG B?

an das KPG zurück.

Eine vertrauliche Behandlung Ihrer Angaben sichere ich Ihnen selbstverständlich zu. Bei Rückfragen können Sie sich gerne direkt unter der Telefonnummer 422 65 833 bzw. E-Mail: npg@palliative-geriatrie.de an mich wenden.

Weitere Materialien zur Interessenbekundung

Hier finden Sie weitere Informationen

Projektwerkstätten "Palliative Geriatrie im Pflegeheim entwickeln"

  • Werkstatt 1 (KPG-Bildung 2016-03): 23.-25.05. (Block 1), 04.-06.10.2016 (Block 2), 13.-15.12. 2016 (Block 3); jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr
  • Werkstatt 2 (KPG Bildung 2016-12): 09.-11.01.2017 (Block 1), März 2017 (Block 2/Termin wird noch bekannt gegeben), Juli 2017 (Block 3/Termin wird noch bekannt gegeben); jeweils von 09:00 - 17:00 Uhr
  • Jedes Pflegeheim, dass in das NPG Berlin aufgenommen wird, muss mit mind. zwei Personen (davon mind. eine verantwortliche Person) an einer kompletten Projektwerkstatt teilnehmen. Die Veranstaltungen werden über KPG Bildung angeboten. Zwei Personen eines jeden ins NPG Berlin aufgenommenden Pflegeheims können über das Land Berlin einen Zuschuss in Höhe von 50% der Teilnahmegebühr (ohne Catering) erhalten.

 

Ansprechpartner/ Netzwerkkoordination

Dirk Müller MAS (Palliative Care), Altenpfleger (Palliative Care)
Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie vom UNIONHILFSWERK / Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin I Richard-Sorge-Str.
21A, D 10249 Berlin

Tel. 030/42265833 I Mail: dirk.mueller@unionhilfswerk.de

Herzliche Einladung

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030 4 22 65-833
030 4 22 65-835
post@palliative-geriatrie.de