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Einblicke

                                                         
WIR GESTALTEN INDIVIDUELLE LEBENSQUALITÄT.

Palliative Geriatrie soll kein exklusives Angebot am unmittelbaren Lebensende sein, sondern allen und immer zur Verfügung stehen. Bis zuletzt.

Wir verstehen alte Menschen. Die Palliative Geriatrie unterscheidet sich von anderen palliativen Angeboten wie zum Beispiel denen für Tumorpatienten. Viele Hochbetagte sind oft nicht mehr in der Lage, ihre Bedürfnisse allgemein verständlich formulieren zu können. Sie sind zu krank, zu schwach, zu müde oder oft zu dement, um sich mitzuteilen.

Hinzu kommen häufig schwere körperliche Einschränkungen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt der palliativ-geriatrischen Arbeit im Erschließen anderer Kommunikationswege.

So können ein angespannter Gesichtsausdruck oder Schlaflosigkeit indirekte Schmerz- und Leidenszeichen sein. Das interdisziplinäre Team, bestehend aus Pflegekräften, Ärzten, Sozialarbeitern und anderen Berufsgruppen, geht gemeinsam mit dem Betroffenen und seinen Nahestehenden neue Wege im pflegerischen Umgang.

Wir handeln ethisch. Unsere hospizliche und damit lebensbejahende Grundhaltung schließt aktive Sterbehilfe definitiv aus. Wir besprechen intensiv mit den Betroffenen, welche medizinischen Maßnahmen die individuelle Lebensqualität ermöglichen und wer in kritischen Situationen entscheidungsbefugt sein soll.

Ethische Leitlinien, der persönliche Kontakt zum Sterbenden und seinen Nahestehenden, Fallbesprechungen und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team sind hierbei wesentliche Bausteine.

Wir gestalten Pflege lebendig. Alte Menschen haben häufig ein Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug. Das heißt für uns keineswegs Eintönigkeit und gleichförmiger Alltag. Wir schaffen breitgefächerte gemeinsame und persönliche Betreuungsangebote, die jeden in seiner aktuellen Verfassung ansprechen und einbinden. Alle Mitarbeiter, ehrenamtliche Besuchsdienste, Therapeuten und Seelsorger sind hieran beteiligt.

Wir brauchen Angehörige an unserer Seite. Nicht jedes Leid oder jeder Schmerz hat ausschließlich körperliche Ursachen. Auch seelische Nöte erfordern Zuwendung und Verständnis. Hier sind Kompetenz und Berufserfahrung des Pflege- und Betreuungsteams gefragt.

Vor allem aber sind Nahestehende und Angehörige ein wichtiger Part in der Begleitung und Betreuung des betroffenen alten Menschen, besonders in der letzten Lebensphase. Aber auch Angehörige benötigen Trost und Unterstützung. Gemeinsame Gespräche helfen, die aktuelle Situation nachzuvollziehen und zu verarbeiten.

Wir lindern Schmerzen. Mit dem Anspruch an eine ganzheitliche medizinische Behandlung verwirklichen wir unser Ziel, Schmerzen und belastende Symptome zu lindern. Bis vor wenigen Jahren richteten sich palliative Behandlungswege fast ausschließlich an Tumorpatienten mit kurzer Lebenserwartung. Doch nicht nur bei diesen Menschen steht der Wunsch nach Schmerzlinderung an oberster Stelle. Deswegen suchen wir die Kooperation mit entsprechend kompetenten Ärzten.

Wir begleiten im Sterben. Individuelle Lebensqualität heißt für uns auch, alten Menschen am Ende ihres Lebens beizustehen. Wir tun alles dafür, dass der Übergang vom Leben in den Tod würdevoll geschehen kann. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten den Sterbenden und die Angehörigen im Abschiednehmen.

Gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

für Pflegende, Ärzte und andere Berufe in der Altenpflege, Medizin, Hospizarbeit und Palliative Care

BeraterIn in der Zentralen Anlaufstelle Hospiz (ZAH) Berlin

Dienstag, 19.12.2018 I 18:30 Uhr I Berlin UdK

Tagungsdokumentation und Fotostrecke

Das ist doch kein Leben! Warum Palliative Geriatrie nicht nur im Sterben hilft.

Herzliche Einladung

Möchten auch Sie sich im Hospizdienst Palliative Geriatrie City West ehrenamtlich engagieren?

Vom 10.11.2017 bis 30.06.2018 findet der nächste Vorbereitungskurs für AltersHospizarbeit im Norden...

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